Genau genommen feiert Bruno Plüss aus Grasswil Ende März zwei Erfolge: seinen Sieg beim A-Einzel sowie den Sieg seines Kegelklubs Harder aus Heimberg in der Kategorie A. Die dritte Unterverbands-Meisterschaft 2025 des Freien Keglerverbandes Berner Oberland (FKVBO) wurde im Kegelsportzentrum Rössli in Heimberg ausgetragen. Sie dauerte vom 17. bis zum 28. März.
Kopf-an-Kopf-Rennen
Bruno Plüss musste sich seine Position an der Spitze hart verdienen. Denn er fand in Jürg Soltermann aus Wattenwil, in Beat Heini aus Balsthal und in Philipp Imhof aus Wünnewil drei ebenbürtige Gegenspieler. Zwischen den vieren kam es zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem Plüss und Soltermann mit 822 Holz hervorgingen. Plüss gewann das A-Einzel dank seinen 49 «Babeli». Soltermann zählte zehn Neuner weniger. Heini und Imhof blieben Plüss und Soltermann mit einem Holz Abstand auf den Fersen. Heini schaffte es in den dritten Rang, weil er wie Plüss 49 Neuner vorweisen konnte, und Imhof lediglich 36.
Ganz anders beim B-Wettkampf. Diesen entschied Andreas Schmid aus Frutigen mit 828 Holz haushoch für sich. Markus Trüssel aus Thun belegte mit 814 Holz den zweiten Rang. Der Abstand zum drittbesten B-Kegler Ernst Hauswirth aus Zweisimmen betrug zehn Holz.
In der Kategorie C gelang Daniel Borter aus Ringgenberg BE mit 787 Holz der Sprung aufs Siegerpodest. Hinter dem Gewinner platzierte sich mit 784 Holz Paul Güdel aus Wichtrach. Franziska Steudler aus Thun wurde mit 781 Holz Dritte.
Harder schlug Seeteufel deutlich
Der A-Klub Harder behauptete sich mit 812.40 Holz deutlich gegen seinen derzeit einzigen Konkurrenten Seeteufel aus Goldswil bei Interlaken. Es war der zweite Sieg des Heimberger Kegelklubs in Folge bei den diesjährigen FKVBO-Meisterschaften. Seeteufel holte 796.60 Holz.
Bei den Kegelklubs der Kategorie B hatte Steinbock aus Wilderswil mit 784 Holz knapp die Nase vorn. Sein starker Konkurrent Wandersee aus Innertkirchen folgte dem B-Meister mit 781.60 Holz. Sporting aus Heimberg behielt mit 769.60 Holz hauchdünn die Oberhand gegen Breitlauenen aus Goldswil bei Interlaken und erhielt eine letzte Auszeichnung. Breitlauenen zählte 769 Holz.
Der Damenkegelklub Fehnsturm aus Innertkirchen, derzeit einziger C-Klub, erreichte 726.80 Holz.
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