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70 Jahre Kegelklub Sinnlos, Fulenbach - Ausflug

Foto Kegelklub Sinnlos: vlnr hinten: Beat Heini, Walter Rieder, Stefan Guldimann, Renate Caluori, Rudolf Kohler, Thomas Iseli; vlnr vorne: Placi Caluori, Kaspar Ritz, Jürg Strahm. Bild: plc.

Ausflug zum 70-jährigen Jubiläum des KK Sinnlos zum Murmeli.

Dem Klub wurde damals der Name ,,SINNLOS‘‘ gegeben, weil nicht wenige Mitglieder die Teilnahme an regionalen oder gar nationalen Wettkämpfen als Sinnlos betrachteten. Der neue Kegelklub musste damals zum Teil sehr weit reisen, um sich mit Gleichgesinnten messen zu können, von denen es in der näheren Umgebung noch nicht viele gab. Das Reisen war damals bekanntlich nicht ganz so bequem wie heute. Diese Umstände waren jedoch für die ,,vergifteten Sinnlosen‘‘ überhaupt kein Hindernis. Im Gegenteil, viele Gemütliche Stunden waren damit verbunden. Und dies wiederum war für die in einem solchen Klub besonders wichtige Kameradschaft nur fördernd.

Genau 35 Jahre nach der Gründung, also im Jahre 1991 hat sich der Kegelklub Sinnlos aus Fulenbach auf höchster, kegelsportlicher Ebene die 1. Medaille und sogleich in Gold erspielt. Zurzeit wird die Schweizermeisterschaft 2026 in Heimberg ausgetragen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, sollte sich der Klub wiederum eine Medaille erkämpfen, wäre es genau die 35. Medaille für die Mannschaft aus Fulenbach.

Zum speziellen 70-Jahr-Jubiläum des Kegelklubs Sinnlos aus Fulenbach wurde ein Tagesausflug mit allen Partnern ins Berner-Oberland geplant. Am Samstag, 05. September, bei leicht bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen erwartete uns beim abgemachten Treffpunkt in Wolfwil ein grosszügig ausgestatteter Bus zur gemütlichen Fahrt nach Faulensee am Thunersee. Dem See entlang spazierten wir gemeinsam beim Einblick zur Fischzucht und Wiederansiedlung einheimischer Fisch- und Krebsarten sowie Schutz der lokalen Ökosysteme vorbei, wie auch bei den bekannten Holzfiguren der deutschen Fussballnationalmannschaft, welche in der Umgebung logierten und mit dem «Wunder von Bern» 1954 den WM-Titel gewannen. Im vorreservierten Hotel in Spiez angelangt, bestellten wir einen Apero frei nach Wunsch und um den hungrigen Magen zu stillen wurde sogleich noch etwas Schmackhaftes serviert.

Danach wurden wir von unserem Chauffeur sicher durch die kurvenreichen Strassen bis nach Frutigen gefahren. Noch nicht fertig eingeparkt, erwartete uns bereits unser Keglerfreund, Gastgeber und Gründer der puralpina AG, Andreas «Murmeli» Schmid. Zuerst durften wir das neu angebaute Lager und Abfüllanlage besichtigen, welche auf die Herstellung von naturbelassenen Pflegeprodukten, Kosmetik und Alpine-Livestyle-Artikeln spezialisiert ist. Bekannt ist die Manufaktur für ihre handgemachten Salben, Öle und Spezialitäten aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Murmeltierfett, Kräutern und Bienenwachs.

Urchig und genussvoll wurden wir von «Murmeli» Andreas Schmid in den Lagerräumlichkeiten mit Salaten, verschiedenen Spezialitäten aus eigener Jagd zum selbergrillen und auch noch mit einem feinen Dessert verwöhnt. Wir alle konnten uns nach Lust und Laune kulinarisch «austoben» und dazu noch ein edles Glas Wein und diverse Mineralwasser geniessen. «Murmeli» einfach nur den allerbesten Dank für deine tolle Gastfreundschaft!

Unser Chauffeur schlängelte sich perfekt durch den Strassenverkehr und gegen Abend sind wir alle gutgelaunt nach Wolfwil zurückgekehrt. Mit einem grossen Dankeschön und einem «Nötli» verabschiedeten wir uns beim Chauffeur. Abschliessend haben Placi und Renate Caluori die heutigen Ausflügler zu einem Schlummertrunk bei sich zuhause eingeladen um dem heutigen, schönen Tag nochmals etwas revuepassieren zu können.

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