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Hansruedi Siegenthaler räumt ab

Der Freie Keglerverband Berner Oberland (FKVBO) hat seine achte Jahresmeisterschaft 2026 beendet. Am 16. Oktober fanden die abschliessenden Wettkämpfe in Frutigen statt. Hansruedi Siegenthaler aus Ittigen gewann das A-Einzel.
Hansruedi Siegenthaler aus Ittigen hat im Berner Oberland den A-Sieg geholt. Der Freie Keglerverband Berner Oberland (FKVBO) führte seine achte und letzte diesjährige Unterverbands-Meisterschaft in Frutigen durch. Die lizenzierten Keglerinnen und Kegler traten im Hotel Simplon gegeneinander an. Die Wettstreite endeten am 16. Oktober.
Hansruedi Siegenthaler war mit Abstand der Beste
Mit 799 Holz liess der A-Kegler Hansruedi Siegenthaler seine 27-köpfige Konkurrenz weit hinter sich zurück. Im zweiten Rang platzierte sich Theo Emmenegger aus Willisau mit 770 Holz. Marcel Frey aus Gsteigwiler folgte Emmenegger mit 766 Holz.
Zäher war der Kampf um die vordersten Ränge in der Kategorie B. Bernhard Haldi aus Schönried setzte sich mit 758 Holz klar durch. Zwischen Stephan Baumgartner aus Oensingen und Heinz Roth aus Gümligen dagegen kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen um Rang zwei. Bei diesem Rennen behielt Baumgartner mit einem Holz Vorsprung hauchdünn die Oberhand. Er erlangte 754, Roth 753 Holz.
Beim C-Wettkampf hatte Ruth Emmenegger aus Willisau mit 750 Holz und einem Abstand von 60 Holz zu Hans Roth aus Melchnau, der den zweiten Rang belegte, die Nase weit vorn. Roth auf dem Fuss folgte Ernst Widmer aus Heimberg mit 689 Holz.
Seeteufel behauptete sich gegen Harder
Bei den A-Kegelklubs entschied Seeteufel aus Goldswil bei Interlaken mit 726.20 Holz das Match für sich. Harder aus Heimberg zog mit 722 Holz den Kürzeren.
Die B-Klubs Alpenrose aus Zweisimmen und Steinbock aus Wilderswil rangen zäh um die Position an der Spitze. Mit 718.40 Holz triumphierte Alpenrose über die starke Konkurrenz. Steinbock verpasste mit 717.50 Holz hauchdünn den Sieg. Wandersee aus Innertkirchen schaffte es mit 712.17 Holz in den dritten Rang.
Der Damenkegelklub Fehnsturm aus Innertkirchen, einziger C-Klub, zählte 660.20 Holz.
Der Unterverband Entlebuch schliesst das Jahr mit dem Entlebucher Einzelcup ab

Am vergangenen 9. Oktober trafen sich je Kategorie die 4 qualifizierten zum Finaltag im Lamm in Buholz. Unter der Leitung des Sportleiters Pius Tanner wurde hochstehenden Kegelsport gezeigt. Peter Grüter in der KAT A, Trudy Leupp in der KAT B und Lukas Zemp in der KAT C dürfen sich Einzelcupsieger der jeweiligen Kategorie nennen.
Spannende Qualifikationsrunden
Während früher sich die Keglerinnen und Kegler für den Entlebucher Einzelcup jeweils gegen Bezahlung anmelden mussten, ist es seit ein paar Jahren so, dass alle Keglerinnen und Kegler des UV Entlebuch automatisch am Entlebucher Einzelcup teilnehmen. An der GV werden jeweils die Vorrunde und die 2 Hauptrunden ausgelost, wo denn die Paarungen während der normalen Jahresmeisterschaft stattfinden. So sind es denn am Ende je Kategorie 4 Teilnehmende die zum Finaltag antreten.
Bewährtes System und grosses Zusammenhalten
Pünktlich um 18:30 konnte Pius Tanner mit dem Einzelcup loslegen. Die 2 Halbfinals pro Kategorie hatten es in sich. Während im ersten Halbfinale der Kategorie C Michael Wandeler vom KK Vou Gföhrlech aus Ruswil gegen Peter Kneubühler vom KK-Rebstock 2 aus Wolhusen den Kürzeren zog, standen nach dem 2. Halbfinale mit Lukas Zemp vom KK Alpenglöggli aus Doppleschwand der gegen Peter Wangeler, dem 2. Kegler vom KK Vou gföhrlech, gewann, sowohl das Spiel um Rang 3 und 4 als auch das Finale fest.
In der Kategorie B konnte Trudy Leupp vom KK-Siesta aus Sigigen gegen Franz Brun vom KK Alpenglöggli aus Doppleschwand einen sicheren Sieg heimfahren. Sie würde dann später im Finale gegen Andreas Schnider vom KK Farnern 1 aus Schüpfheim im Finale antreten müssen, der im 2. Halbfinale gegen Isabelle Knüsel vom KK Alpenglöggli 84 aus Doppleschwand die Oberhand behielt.
In der Kategorie A war es fast eine KK Ygnis Runde. Im Halbfinal 1 gewann Peter Grüter gegen Willy Kurmann, beide vom KK Ygnis aus Ruswil. Das 2. Halbfinale ging an André Emmenegger vom KK-Rebstock 2 aus Wolhusen der gegen Hugo Burri vom KK Ygnis aus Ruswil die Oberhand behielt. Auch hier versprachen sowohl das Finale als auch das Spiel um Platz 3 und 4 höchste Spannung.
Dass es im Kegelsport auch um etwas mehr als nur den sportlichen Ehrgeiz geht, beweist doch die Tatsache, dass keiner nach seinem Ausscheiden den Nachhauseweg suchte, sondern die Kameradinnen und Kameraden bis zum letzten Wurf unterstützten.
Die Spiele um die Ränge 3 und 4
In der Kategorie C setzte sich im Klubinternen Duell Peter Wangeler mit 326 Holz zu 315 Holz gegen Michael Wandeler durch. Die Ränge 3 und 4 ginge somit an den KK Vou gföhrlech aus Ruswil.
In der Kategorie B setzte sich Isabelle Knüsel vom KK Alpenglöggli 84 aus Doppleschwand gegen Franz Brun vom KK Alpenglöggli ebenfalls aus Doppleschwand mit 352: 330 Holz durch.
In der Kategorie A konnte Willy Kurmann seinen Klubkameraden Hugo Burri auf der Heimbahn nicht bezwingen. So konnte der KK Ygnis die Ränge 3 und 4 belegen mit Hugo Burri als Dritten mit 381 Holz, vor Willy Kurmann mit 349 Holz.
Die Finals
Zuerst traten die Finalisten der Kategorie C gegeneinander an. Lukas Zemp vom KK Alpenglöggli behielt die Oberhand gegen Peter Kneubühler vom KK-Rebstock 2 aus Wolhusen mit einem klaren Resultat von 342:309 Holz.
Mit einem Top-Resultat war es Trudy Leupp vom KK-Siesta aus Sigigen, die sich in der Kategorie C mit 384 Holz zu 359 Holz gegen Andreas Schnider vom KK Farnern 1 aus Schüpfheim durchsetzte
Der Knüller kam dann in der Kategorie A, wo wiederum das Duell KK Ygnis aus Ruswil gegen KK-Rebstock 2 aus Wolhusen anstand. Peter Grüter mit einem Glanzresultat von 397 Holz (also 4 Holz unter dem 8er Durchschnitt) sich gegen André Emmenegger mit 353 klar durchsetzte und den Heimvorteil zu seinen Gunsten nutzen konnte.
Die Zukunft im UV Entlebuch
Nach einigen erfolgreichen Jahren mit einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen dem UV Entlebuch und dem Keglerverband Willisau-Sursee, steht man nun an einem Punkt, wo sich die Vorstände Gedanken gemacht haben wie es denn weitergehen soll. Abnehmende Mitgliederzahlen, Rückgang der Kegelbahnanlagen in beiden Unterverbänden, die Knappheit an Funktionären, das sind sicher einige der Gründe, wieso die beiden Vorstände sich darauf geeinigt haben, den Mitgliedern die Fusion der beiden Verbände vorzuschlagen. Am 11.11.26 (UV Entlebuch) und am 12.11.26 (KV Willisau-Sursee) werden die beiden Verbände darüber entscheiden können.
Digitale Stolperfallen beim Kegelsport

Es gibt solche Momente, in denen man nichts Böses denkt und plötzlich wird man von einem Augenblick zum anderen durch einen digitalen Algorithmus als Richtlinien-Verstösser entlarvt und blockiert.
Achtung: Der nachfolgende Text ist mit reichlich Ironie und Zweideutigkeiten geschrieben. Der Vorfall entspricht zwar der Wahrheit, die Suche nach dem Warum und Wieso ist rein spekulativ, entspringt nur der Fantasie und darf nicht ernst genommen werden!
Kennt ihr diese WhatsApp-Kanäle, in denen berühmte Leute, Firmen oder Vereine ihre Mitglieder/Anhänger/Fans - oder besser gesagt "Follower" - durch Nachrichten stets auf dem Laufenden halten können? Sie sind auf WhatsApp bei den Statusmeldungen zu finden (in der Web-Version haben sie einen separaten Menüpunkt).
Der Unterverband Seetal-Habsburg hat ebenfalls so einen Kanal und diesen bereits mit Inhalt bereichert (hier gehts zum Kanal - ihr dürft ihm gerne auch folgen😊). Der neueste Beitrag gefiel dem automatischen Algorithmus jedoch überhaupt nicht und der Kanal wurde kurzerhand blockiert und geschlossen.
Aber was war das bloss für ein Beitrag, der den Algorithmus von WhatsApp so sehr erregte und zum sofortigen Handeln zwang? Aus Sicht der Kegler war dies nur ein banaler, normaler Flyer vom kommenden Blau-Weiss Power Match in der Kegelsporthalle Allmend in Luzern (siehe hier), aber aus Sicht des US-Grosskonzern Meta war dies ein Verstoss gegen ihre heiligen Richtlinien!
Das Vergehen (leicht umschrieben): Das Veröffentlichen und Verbreiten von Inhalt oder expliziten Darstellungen, welche für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind.
Mit anderen Worten ist der Flyer als 18+ eingestuft worden und muss daher aus dem Netzwerk von WhatsApp entfernt werden. Punkt. Schluss. Aus. Keine Diskussion.Da kommt man erstmal ins Grübeln, was man verbrochen haben soll... Ist es der Text, den man zum Flyer dazugeschrieben hat, oder stört sich der Algorithmus am Bild selbst? Wäre dies alles eventuell gar nicht erst passiert, wenn man statt Kegeln das Wort "Bowling" benutzt hätte, und somit 95% der Bevölkerung gewusst hätte, was wir ungefähr machen?
Oder ist der Algorithmus tatsächlich so brillant, dass er unser, auf den ersten Blick harmlos erscheinenden Flyer, als gut getarntes horizontal ausgeführtes Gewer.. äh, Hobby ansieht? Die Parallelen sind nicht von der handzuweisen: Um Spass zu haben, braucht es Ausdauer und Kondition - von 60 bis 400 mal am Stück; Feinstes Fingerspitzengefühl um das Beste herauszukitzeln; Man kennt sich mit Fesselspielen aus; Greift immer nach zwei voluminösen Kugeln, Ab und zu braucht man länger, bis man "drin" ist; Und immer diese Laute, die man von sich gibt; Und ins Schwitzen kommt man bei dieser Tätigung auch noch...
Als Kegler kann man über solche Sachen nur den Kopf schütteln. Eventuell dachte sich WhatsApp auch, dass es sich um eine ***-Party handelt? Unser Sport/Hobby scheint nicht für unter 18-jährige geeignet zu sein - denn Kegelbahnen sind allem Anschein nach nur in Etablissements vorzufinden.
Da haben wir ja den Grund für den hohen Altersdurchschnitt! Langsam ergibt alles einen Sinn und deshalb hat unser Gewer... sorry, Hobby es auch so schwer, Nachwuchs zu finden! Die Bemühungen, unsere anständigen Anlässe für die breite Masse bekannt zu machen, werden von Algorithmen sofort im Keim erstickt.Zum Schluss gibt es trotzdem noch gute Neuigkeiten: Es ist nämlich mit ein paar wenigen Klicks möglich, dass solche automatischen Sperrungen von Konti durch eine Gruppe aus Homo sapiens nochmals geprüft werden. Und siehe da - das Kegeln scheint doch etwas kindertauglicher zu sein als zuerst vom Algorithmus gedacht! Tatsächlich wurde der Beitrag wieder veröffentlicht und der Kanal für die Öffentlichkeit freigegeben. Man munkelt, dass sich aber auch die menschlichen Überprüfer zuerst über unsere Randsportart schlau machen mussten (Google sei Dank), und merkten, dass es zwar nicht Bowling ist, aber dem ganz Nahe kommt.
Ende gut alles gut. Die menschliche Vernunft hat gegenüber dem Computer gesiegt. Wir Keglerinnen und Kegler kennen doch unseren Sport und führen diesen mit Freude an Meisterschaften oder Klubabenden aus.
So kann man am Schluss nur etwas sagen: Wir wünschen allen ganz viel Holz und Freude beim Kegeln! Auf dass wir uns bald wieder bei einem schönen Anlass begegnen!
Martin Slanzi wird Jahresmeister im Seetal-Habsburg und Marcel Stocker neuer UV-Meister

123 Keglerinnen und Kegler bestritten die letzte diesjährige Jahresmeisterschaft. Bei diesem 60-Kugel-Wettkampf (durchgeführt vom KK Seetal aus Gelfingen) dominierten vor allem die Kegler vom einheimischen KK Octopus.
Bei der letzten Jahresmeisterschaft im Restaurant Adler in Kleinwangen gab es keine grosse Verschiebungen mehr im Zwischenklassement. In der Kategorie A gewann souverän Martin Slanzi (KK Musegg) vor seinem Klubkamerad Roger Fuchs. Roger selbst widerrum verteidigte seinen zweiten Rang nur dank der höheren Anzahl «Babeli» gegenüber Belinda Immoos (KK Guet Holz Seewen). Der Ballwiler Marcel Stocker - in der Gesamtrangliste vierter - verteidigte indes die Führung in der Verbandswertung und wird nach 2019 zum zweiten Mal UV-Meister.
Der Baldegger Claudio Probst erfreut sich einer ausgezeichneten Herbstform und dominierte diese Meisterschaft mit 501 Holz. Zudem war er bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Schweizermeisterschaft in Heimberg als 10. der klar beste Seetaler UV-Kegler und zugleich auch bester Luzerner. Als Dritter glänzte in Kleinwangen sein Klubkollege Rolf Purtschert (Hochdorf) mit 495 Holz. Damit verteidigte er auch den dritten Rang in der internen Jahreswertung. Souverän war der Auftritt von Marcel Stocker. Dank dem 12. Rang mit 487 Holz lief er nie Gefahr, den UV-Meistertitel in letzter Minute noch zu verlieren. Weil auch der gebürtige Müswanger Marius Langenegger den zweiten Gesamtrang problemlos verteidigen konnte, muss der «Seetaler Überflieger» Oskar Stettler für einmal ohne Medaille vorliebnehmen. Seine Dominanz dürfte jedoch seinesgleichen suchen: In den letzten 26 Jahren wurde er nicht weniger als 19 (!) Mal UV-Meister und fünf Mal gewann er die Silbermedaille. Dafür gewann er den Einzelcup und wird seine Medaillensammlung mit einer weiteren Goldmedaille ergänzen.
Der A-erfahrene Armando Palleria von Küssnacht dominierte das B-Feld mit 483 Holz wie schon bei der 3. UVM am gleichen Ort. Hervorzuheben sind in dieser Kategorie mehrere Seetaler Spitzenklassierungen, Die Hochdorfer Armin Hofstetter, Willy Zihlmann und Kurt Muff belegten geschlossen die Ränge 4 bis 6. Und mit Daniel Aschwanden (Rain) sowie Fredy Häfliger und Beat Langenegger (beide Hochdorf) gewannen drei weitere Seetaler die Auszeichnung. Zudem darf sich der Hochdorfer Willy Zihlmann Ende Oktober beim Absenden die Goldmedaille als B-Meister umhängen lassen.
Der Ballwiler «Winkelried»-Kegler Lazar Zlatanov von Schwyz gewann die Kategorie C. Die drei «Frohsinn»-Kegler Josef Zimmermann, Bruno Suter und Walter Brunner erkämpften sich allesamt ein Top-Ten-Resultat. Der ehemalige, zwischenzeitlich pensionierte Rainer «Kreuz»-Wirt Walter Brunner, wird als bester Seetaler C-Kegler ebenfalls eine Goldmedaille in Empfang nehmen können.
Seeteufel und Ernst Urweider sind Spitzenreiter

Sie haben bei der siebten diesjährigen Jahresmeisterschaft im Berner Oberland den A-Sieg geholt: der Kegelklub Seeteufel aus Goldswil bei Interlaken und Ernst Urweider aus Innertkirchen. Die Wettkämpfe des Freien Keglerverbandes Berner Oberland (FKVBO) fanden in Innertkirchen statt und endeten am 2. Oktober.
Der Freie Keglerverband Berner Oberland (FKVBO) hat am 2. Oktober seine siebte Unterverbands-Meisterschaft 2026 abgeschlossen. Die lizenzierten Keglerinnen und Kegler traten im Hotel Alpenrose in Innertkirchen gegeneinander an. Der A-Kegelklub Seeteufel aus Goldswil bei Interlaken feierte seinen fünften Triumph in diesem Jahr im Berner Oberland. Der ortsansässige Ernst Urweider entschied das A-Einzel für sich.
Seeteufel behauptete sich hauchdünn gegen Harder
Seeteufel setzte sich mit 741.20 Holz haarscharf gegen seinen einzigen Widersacher Harder aus Heimberg durch. Harder blieb dem Spitzenreiter mit 739.60 Holz auf den Fersen.
Den B-Wettstreit gewann indessen Alpenrose aus Zweisimmen mit 727.40 Holz haushoch. Bäre aus Süderen belegte mit 712.20 Holz den zweiten Rang. Dritter wurde Wandersee aus Innertkirchen mit 704.33 Holz.
Der Damenkegelklub Fehnsturm aus Innertkirchen, derzeit alleiniger C-Klub, erreichte 713.20 Holz.
Klarer Sieg für Ernst Urweider
Mit 792 Holz verschaffte sich Ernst Urweider einen klaren Vorsprung gegenüber seiner Konkurrenz. Sein stärkster Gegenspieler Jürg Soltermann aus Wattenwil folgte dem A-Sieger mit 785 Holz. Hinter Soltermann platzierte sich Martin Slanzi aus Alpnach Dorf mit 772 Holz.
In der Kategorie B hatte Stephan Baumgartner aus Oensingen mit 769 Holz die Nase vorn, gefolgt von Andrea Thomi aus Faulensee mit 762 Holz. Weit hinter ihnen positionierte sich Hans-Jürg Zimmermann aus Blumenstein mit 739 Holz im dritten Rang.
Alice Blatter wurde C-Meisterin
Beim C-Einzel gelang Alice Blatter aus Oberried am Brienzersee der Sprung aufs Siegerpodest. Mit 723 Holz liess sie ihre Gegnerinnen und Gegner deutlich hinter sich zurück. Zäher verlief der Kampf um den zweiten Rang zwischen Angela Schmid aus Frutigen und Daniel Borter aus Ringgenberg BE. Sie lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem beide mit 713 Holz hervorgingen. Schmid ergatterte den zweiten Rang dank ihrer dreizehn «Babeli». Borter hatte mit zehn Neunern das Nachsehen.
Wird Marcel Stocker erstmals UV-Meister?

Bei der zweitletzten Meisterschaft im Restaurant Sternen in Gelfingen siegte der Ballwiler Marcel Stocker überlegen mit 801 Holz. Damit hat er auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen und kann vom erstmaligen Unterverbands-Meistertitel träumen.
Diese Seetaler Meisterschaft zählte zugleich auch zum Jahresprogramm für den UV Stadt Luzern. 191 Keglerinnen und Kegler absolvierten diesen «100er» auf den selektiven Gelfinger Sternen-Bahnen. Als Einziger übertraf der 70-jährige Ballwiler Marcel Stocker die 800er-Marke. Bei jedem zweiten Wurf fielen bei ihm alle neun Kegel. Vor der letzten Meisterschaft, die zurzeit in Kleinwangen ausgetragen wird, führt er die interne Rangliste mit 18 Holz vor dem Unterverbands-Vorstandsmitglied Marius Langenegger (Dietwil) an. Dieser glänzte auf seiner Heimbahn als Zweiter mit 788 Holz. Der Hochdorfer Josef Zemp verpasste als Elfter ein Top-Ten-Resultat ganz knapp. Mit Franz Fischer (Ballwil), Ruedi Widmer (Rain) und dem Hochdorfer Rolf Purtschert gewannen drei weitere Seetaler die Auszeichnung.
Sieger der Kategorie B wurde der Ruswiler Christof Muri mit guten 763 Holz. Er gewann vor dem Aargauer Marijan Markovic und der Alpnacherin Trudy Leupp. Der Hochdorfer Willy Zihlmann (Mitglied des UV Stadt Luzern) glänzte als Sechster und führt neuerdings die Gesamtrangliste der
Kategorie B mit grossem Vorsprung an. Die beiden Hochdorfer Octopus-Kegler Kurt Muff und Martin Blum fanden ebenfalls noch Unterschlupf im ersten Dutzend. Hier dürfte die Entscheidung um den Seetaler B-Meistertitel zugunsten von Blum gefallen sein. Weitere B-Auszeichnungen gewannen Josef Stöckli (Herlisberg) Daniel Aschwanden (Rain), Karl Herzog (Hochdorf) und Adrian Furrer (Sulz). C-Sieger wurde der Egolzwiler Hans Bisang. Der Hochdorfer Niklaus Nyffeler als Siebter rettete die Ehre der Seetaler. Aber auch die beiden Rainer Frohsinn-Kegler Walter Brunner und Josef Zimmermann machten Werbung in eigener Sache mit Klassierungen im ersten Viertel der Rangliste. Gut möglich, dass die eine oder andere Entscheidung nach Redaktionsschluss schon gefallen ist, denn die letzte Meisterschaft endet bereits diesen Samstag.
Philipp Imhof als Freiburger Hoffnungsträger

SchweizermeisterschaftBeitrag im Radio mit Philipp Imhof zur diesjährigen Schweizermeisterschaft 2026 in Heimberg.
Die Schweizerische Freie Keglervereinigung führt in Heimberg zum 71. Mal ihre Schweizermeisterschaft durch. Der wichtigste nationale Kegelsportanlass beginnt am 29. August und dauert vier Wochen. Zu den Freiburger Hoffnungsträgern zählt der 68-jährige Philipp Imhof aus Wünnewil. Er steht diesen Mittwoch Nachmittag, 23. September im Einsatz.
Abschluss der Jahresmeisterschaft des UV Entlebuch 2026

In der Zeit vom 31. August bis zum 19. September zeichneten Anita Küng und Manuel Poier vom KK-Rebstock 2 aus Wolhusen als Verantwortliche für die 10. und letzte Jahresmeisterschaft des UV Entlebuch in der Saison 2026.
10. Jahresmeisterschaft
Die 10. Jahresmeisterschaft hatte doch noch einiges in sich. Einige Keglerinnen und Kegler versuchten auf den tadellos gepflegten Bahnen im Lamm in Buholz noch einmal ihr Bestes zu geben. Ging es doch noch darum, sich in die Medaillenränge der einzelnen Kategorien zu kämpfen. Mit einer tollen Anzahl an Teilnehmenden (233 lizenzierte und 10 Gäste) ging diese letzte Meisterschaft zu Ende.
Abschlusswertungen im Unterverband Entlebuch
Im Kegeln gibt es 2 Schlussranglisten. Es wird die Gesamtrangliste geführt, wo denn auch alle Keglerinnen und Kegler, die alle Meisterschaften gekegelt haben, entsprechend gewertet werden, und es gibt noch eine reine Unterverbandsrangliste, wo nur die im Entlebuch lizenzierten Keglerinnen und Kegler geführt werden: Das Podest sieht in den Einzelwertungen folgendermassen aus:
GESAMTRANGLISTE KAT A: 1. Rang Martin Slanzi aus Alpnach, der beim KK Musegg aus dem UV Stadt Luzern kegelt mit 5769 Holz; Rang 2 André Emmenegger vom UV Entlebuch der beim KK-Rebstock aus Wolhusen kegelt mit 5645 Holz; Rang 3 Marco Wanner aus dem UV Stadt Luzern der ebenfalls für den KK Musegg kegelt mit 5622 Holz.
GESAMTRANGLISTE KAT B: 1. Rang Stephan Baumgartner der beim KK Bannwil kegelt und dem Keglerverband Mittelland angehört mit 5507 Holz; 2. Rang Ruedi Kohler vom KK Sinnlos ebenfalls aus dem KV Mittelland mit 5278 Holz; Rang 3 Armando Palleria vom KK Musegg im UV Stadt Luzern mit 5272 Holz.
GESAMTRANGLISTE KAT C: 1. Rang Lukas Zemp vom KK Alpenglöggli aus Doppleschwand vom UV Entlebuch mit 5233 Holz; 2. Rang Beat Häfliger vom KK-Hartholz im UV Willisau-Sursee mit 5190 Holz; Rang 3 Niklaus Nyffeler vom KK Troler im UV Willisau-Sursee mit 5129 Holz.
Die Unterverbandsinterne Rangliste zeigt folgendes Bild:
KAT A (19 Teilnehmer): 1. André Emmenegger KK Rebstock Wolhusen 5654 Holz; 2. Fridolin Wicki Emmenbrücke 5586 Holz; 3. Marcel Bucher KK Alpenglöggli 84 Doppleschwand 5475 Holz; 4. Manuel Poier KK Rebstock 2 Wolhusen 5447 Holz; 5. Peter Grüter KK Ygnis Ruswil 5439 Holz.
KAT B (21 Teilnehmer): 1. Isabelle Knüsel, KK Alpenglöggli 84 Doppleschwand 5270 Holz; 2. Jaime Iglesias KK Siesta Sigigen 5251 Holz; 3. Trudy Leupp KK Siesta Sigigen 5249 Holz; 4. Andreas Schnider KK Farnern 1 Schüpfheim 5225 Holz; 5. Ruedi Wolfisberg KK Ygnis Ruswil 5209 Holz.
KAT C (21 Teilnehmer): 1. Lukas Zemp, KK Alpenglöggli Doppleschwand 5233 Holz; 2. Pius Wandeler KK Vou gföhrlech Ruswil 4933 Holz; 3. Peter Kneubühler KK Rebstock 2 Wolhusen 4920 Holz; 4. Ruth Emmenegger KK Rebstock 2 Wolhusen 4887 Holz; 5. Christian Roos KK Vou gföhrlech Ruswil 4879 Holz.Auch die Klubwertung wird als separate Rangliste geführt. Zusammengefasst darf man hier sagen, dass die Klubs aus den auswärtigen Unterverbänden in allen 3 Kategorien den Sieg einfahren konnten.
KAT A – 8 Klubs: 1. KK Sinnlos Fulenbach UV Mittelland; 2. KK Hartholz Schenkon UV Willisau-Sursee; 3. KK 2000 Sursee UV Willisau-Sursee; 4. KK Alpenglöggli 84 Doppleschwand UV Entlebuch; 5. KK Sternen Geuensee UV Willisau-Sursee; 6. KK Rebstock 2 Wolhusen UV Entlebuch; 7. KK Alpenglöggli Doppleschwand UV Entlebuch; 8. KK Ygnis Ruswil UV Entlebuch.
KAT B – 4 Klubs: 1. KK Lüderenblick Zollbrück UV Emmental; 2. KK Siesta Sigigen UV Entlebuch; 3. KK Lamm Menznau UV Entlebuch; 4. Farnern 1 Schüpfheim UV Entlebuch.
KAT C – 4 Klubs: 1. KK-Napf Luthern UV Willisau-Sursee; 2. KK Troler Beromünster UV Willisau-Sursee; 3. KK Vou gföhrlech Ruswil UV Entlebuch; 4. Vöu Houz – Ond Dorscht! Doppleschwand UV Entlebuch.Die Zukunft im UV Entlebuch
Nach einigen erfolgreichen Jahren mit einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen dem UV Entlebuch und dem Keglerverband Willisau-Sursee, steht man nun an einem Punkt, wo sich die Vorstände Gedanken gemacht haben wie es denn weitergehen soll. Abnehmende Mitgliederzahlen, Rückgang der Kegelbahnanlagen in beiden Unterverbänden, die Knappheit an Funktionären, das sind sicher die Hauptgründe, wieso die beiden Vorstände sich darauf geeinigt haben, den Mitgliedern die Fusion der beiden Verbände vorzuschlagen. Sobald ein Entscheid gefallen ist, was im Verlauf des Monats November der Fall sein dürfte, werden weitere Informationen folgen.